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Lesetipp Juni 2019

Altstädter Friedhof in Erlangen, 14. Mai, 10 Uhr 30, meine 35. Beerdigung, die zahlreichen Nachkommen streiten am Grab um den Fernsehsessel des 73-JährigenTheobald Fuchs: Altstädter Friedhof in Erlangen, 14. Mai, 10 Uhr 30, meine 35. Beerdigung, die zahlreichen Nachkommen streiten am Grab um den Fernsehsessel des 73-Jährigen

Allein schon der besondere Titel reicht aus, um Neugier zu wecken. Denn eine Handlung, welche sich überwiegend auf Erlangens Friedhöfen ereignet, schreit nach Spannung, Lokalkolorit und Krimi – nach Frankenkrimi.

Erlangen, 1992 und die Geschichte verhalten sich gediegen, irgendwie typisch fränkisch halt. Während Student Ferdinand als Sargträger im Auftrag eines Bestattungsunternehmens die Toten bei ihren letzten Metern begleitet, sieht eines der beauftragten Blumenmädchen, Tilda, das mit der Totenruhe etwas anders. Da einige ältere Damen scheinbar nicht auf natürlichem Wege das Zeitliche gesegnet haben, beginnt Tilda mithilfe von Ferdinand zu ermitteln.

Somit führen kurzweilige Unterhaltung gepaart mit Mord und interessante Einblicke in die Friedhofsatmosphäre durch die frühen 90er Jahre Erlangens. Auch einen Besuch in der Erlanger und Nürnberger Clubszene, die so manche*r Student*in von damals wiedererkennen wird, durchlebt man hautnah mit den Protagonisten. Heimatgefühl trifft spannungsreiche Ermittlungsarbeit.

Heike Ossadnik

Lesetipp Mai 2019

Die Liebe im ErnstfallDaniela Krien: Die Liebe Im Ernstfall

In dem episodenhaften Roman  geht es um fünf Frauen, alle um die 40, sozialisiert in der DDR, fest verankert in Leipzig. Gemeinsam ist ihnen die Liebe zur Kultur. Vier von ihnen üben künstlerische Berufe aus: Buchhändlerin, Schriftstellerin, Musiklehrerin, Schauspielerin. Und auch die Ärztin liebt klassische Musik. Sie leben im linksliberalen Milieu, doch nur selten blitzt Politisches durch, etwa wenn der angesehene Musiker-Vater zum unbequemen Protestwähler wird und für den Schwiegersohn leichthin als „Nazi“ gilt. Die Sache mit der Liebe ist kompliziert. Heiraten, Kinder bekommen, Zusammenbleiben: Der „Klassiker“ funktioniert bei keiner der Frauen. Es läuft nicht rund und doch eröffnen sich gerade aus den Enttäuschungen neue hoffnungsvolle Perspektiven.

Mir hat das Lesen viel Freude bereitet. Fünf Abende lang habe ich mit jeweils einer der Frauen verbracht und ihr Leben und ihre Träume kennengelernt, ihren Weg ins Erwachsenen- und Berufsleben verfolgt, Partnerschaften beginnen und enden sehen und mitgefühlt, wie schwer sowohl die Mutter-, als auch die Tochterrolle sein kann. Jede dieser Frauen ist mit mindestens einer der anderen bekannt. Durch die Berührungspunkte vervollständigt sich das Bild nach und nach. Dieses kunstvolle Verweben der individuellen Schicksale macht einen besonderen Reiz des Buches aus. Ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen.

Marlene Neumann

Lesetipp April 2019

Antti Tuomainen: Die letzten Meter bis zum Friedhof

Jaako, ein 37-jähriger Unternehmer aus Finnland, erfährt von seinem Arzt, dass er schleichend vergiftet wurde und bald sterben wird. Als wäre dies noch nicht schlimm genug, ertappt er bei einem unangekündigten Besuch zuhause seine Frau inflagranti mit dem jungen Angestellten der gemeinsamen Firma.

Der Geschockte beschließt, in seinem Leben aufzuräumen, herauszufinden, wer ihn umbringen will, seine Frau zu bestrafen, sein Unternehmen zu modernisieren und sich gegen kriminelle Konkurrenz zu wehren. Die Nachricht von seinem baldigen Tod hat ihn mitten ins Leben stürzen lassen. Er ist zwar schon deutlich geschwächt, doch er braucht keine Rücksicht mehr zu nehmen und „mit dem Tod vor Augen geht‘s irgendwie auch leichter“.

Der finnische Autor Antti Tuomainen konstruiert bizarre Szenerien und überrascht den Leser immer wieder mit  Einblicken in die Grauzone zwischen Leben und Tod. Es fällt schwer, das Buch einzuordnen. Es ist weit mehr als ein Krimi.

Das Buch ist tiefgründig, philosophisch, spannend, bizarr und trotz des ernsten Themas lustig und humorvoll.

Jaako reflektiert sein Leben und kommt zu der Ansicht, dass die Todesnachricht das Beste sein könnte, was ihm je passiert ist. Er lebt jetzt intensiver. Er weiß, dass er sterben muss, aber alle anderen müssen das schließlich auch.

Christine Lenhart

Lesetipp März 2019

Kerangal, Maylis de: Die Lebenden reparieren

Der 19jährige Simon befindet sich auf der Heimfahrt von einem Surfausflug als er bei einem Autounfall schwer verletzt und bald darauf von den Ärzten für hirntot erklärt wird. Da er als möglicher Organspender in Frage kommt, wird sein Körper noch künstlich am Leben erhalten.

Die französische Autorin erzählt die nun folgenden 24 Stunden aus ganz verschiedenen Perspektiven. Da ist einmal der Transplantationsbeauftragte der Klinik, dessen Aufgabe es ist, mit den völlig überforderten Eltern über eine Organentnahme zu verhandeln, dann die Eltern selbst, die den schlimmsten Albtraum noch kaum realisiert haben, als man ihnen eine Entscheidung darüber abverlangt, ob aus dem noch so lebendig erscheinenden Körper ihres Kindes Teile entnommen werden sollen. Außerdem lernt man noch die Schwester des Toten und seine Freundin kennen sowie verschiedene Ärzte und weitere Personen des Klinikpersonals, die beruflich mit dem Fall zu tun haben. Auch die mögliche Empfängerin des Spenderherzens, die nun wieder hoffen darf, kommt zu Wort.

Sehr eindringlich, in einer fast poetischen Sprache beschreibt die Autorin die komplizierten Abläufe in der Transplantationsmedizin aber auch die Menschen, die dahinterstehen mit ihren Eigenarten und ihrer individuellen Sicht auf die Ereignisse.

Ein sehr beeindruckendes Buch über ein wichtiges Thema!

Sabine Köstler

Lesetipp Februar 2019

Victoria Schwab: Vier Farben der MagieVictoria Schwab: Vier Farben der Magie

Einem temporeichen Abenteuer mit spannenden Figuren, Magie und alternativen Welten konnte ich noch nie widerstehen. “Vier Farben der Magie” von Victoria Schwab vereint all das.

Das graue London: rauchig, ohne Magie und mit einem Hauch Wahnsinn. Das weiße London: Über der Stadt hängt der Gestank von Blut, das Erlangen von magischen Kräften ist dort ein ewiger Kampf. Das rote London: vibriert vor Leben und Magie, die dort verehrt und praktiziert wird. Das schwarze London: Magie führte dort zu Wahnsinn und Verderben. Niemand betritt die Stadt. Niemand spricht über die Stadt.

Magier Kell ist einer der letzten „Antari“, die fähig sind, alle vier Londons zu besuchen. Kell stammt aus dem roten London und pflegt als Gesandter des Königs die diplomatischen Beziehungen zu den Regenten der grauen und weißen Stadt. Und für die, die genug zahlen können, verdingt er sich als Schmuggler. Diese Nebentätigkeit wird Kell eines Tages zum Verhängnis: Unwissentlich bringt er ein mächtiges Artefakt zurück in sein London und bringt so das Gleichgewicht der Welten in Gefahr.

Victoria Schwab hat mich durch ihren Schreibstil förmlich in ihre Welt eingesogen. Da sie sich nicht mit einer langwierigen Einleitung aufhält, lernen wir die Figuren mehr durch ihr Handeln als durch bloße Beschreibungen kennen. Die Handlung nimmt so schnell an Tempo auf und ehe man sich versieht, ist man mitten drin im Abenteuer. Die Figuren sind allesamt interessant und haben eigene Gedanken und Motive. Kaum ein Charakter ist nur “gut” oder “böse”. Ein gutes Beispiel dafür ist Holland, der Antari aus dem weißen London. Er ist weitaus mehr als ein bloßer Gegenspieler für Kell. Als Leserin konnte ich nicht all sein Handeln gutheißen, aber dank der Charakterisierung nachvollziehen. Das Herrscherpaar aus dem weißen London ist außerdem ein Paradebeispiel dafür, wie viel Spaß es macht, einen gut geschriebenen Bösewicht zu hassen.

„Vier Farben der Magie“ ist der Auftakt zur Weltenwanderer-Trilogie und wird in den Folgebüchern „Die Verzauberung der Schatten“ und „Die Beschwörung des Lichts“ fortgeführt. Ein kurzweiliges und spannendes Lesevergnügen für alle, die Fantasy lieben. Natürlich können Sie alle Bände bei uns in der Stadtbibliothek ausleihen! Sowohl auf Deutsch als auch in der englischen Originalausgabe.

Sarah Dlugokinski-Thoma

Lesetipp Januar 2019

Anonymous: Codename Eisvogel

Was ist Fiktion? Was ist Realität? Damit spielt der Politthriller Codename Eisvogel. Der Autor will anonym bleiben, um seine Quelle zu schützen. Ein Marketingkniff, um das Buch noch erfolgreicher zu machen?

Hauptfigur ist die Journalistin Grace Elliott, die in der heißen Phase des amerikanischen Wahlkampfs eine Pornodarstellerin dazu bringt, über ihre Affäre mit einem der Kandidaten, dem erfolgreichen Unternehmer Anthony Craig, zu sprechen. Als ihre Zeitschrift dies jedoch nicht drucken will und sie stattdessen nach Europa schickt, um an ihrer Kolumne mit Elena Craig, der tschechischen Exfrau des Kandidaten, zu arbeiten, kommt sie durch Zufall einer noch viel brisanteren Geschichte auf die Spur: Elena wurde vom tschechoslowakischen Geheimdienst angeworben, um einen aufstrebenden Politiker im Westen zu heiraten und in dessen Sinne zu beeinflussen. Diese Story könnte die Wahl entscheidend beeinflussen, schließlich weiß niemand, unter wessen Einfluss Anthony Craig steht. Und auf einmal bemerkt Grace, dass sie verfolgt wird. Jemand will mit aller Macht verhindern, dass sie die Geschichte veröffentlicht.

Auf einer zweiten Zeitebene erzählt der Autor das Leben von Elena Craig, ihre Jugend als Turnerin, ihre Anwerbung durch den Geheimdienst und ihr Leben in Europa und Amerika.

Gekonnt verknüpft er die zwei Erzählstränge miteinander. Das Ergebnis ist ein spannender Thriller, der gerade durch die Parallelen zur Realität fesselt.

Hannah Scheske

Lesetipp Dezember 2018

Lukas Rietzschel: Mit der Faust in die Welt schlagen

Ein junger Mann aus der Lausitz schreibt einen Roman über die Kindheit und Jugend zweier Brüder im südöstlichen Zipfel von Sachsen. Kaum veröffentlicht, wurde sein Debüt bereits als Buch der Stunde gefeiert. Warum? Die Ausschreitungen von Chemnitz lassen viele von uns ratlos zurück. Warum sind Menschen in unserem wohlhabenden Land so wütend und unzufrieden?

Der Roman von Lukas Rietzschel erklärt nichts und doch vieles. Beim Lesen begibt man sich in die Lebenswelt von Menschen, die sich weitab von den prosperierenden Gegenden als Verlierer empfinden und in der Wut auf das Fremde ein Ventil für ihre Unzufriedenheit finden. Dabei beginnt alles so hoffnungsvoll: Als der jüngere Bruder Tobi in die Schule kommt, elf Jahre nach der Wende, zieht die ganze Familie in das selbstgebaute Haus ein. Doch der Aufschwung ist nicht von Dauer: Die Familie zerbricht, Freunde gehen verloren und die Perspektivlosigkeit der Zurückgebliebenen bestimmt den Alltag. Man steckt beim Lesen förmlich in ihrer Haut und spürt instinktiv, dass dies nicht gut ausgehen kann.

Lukas Rietzschel ist ein leises, genaues und eindringliches Buch über ein zerrissenes Land gelungen, welches einen ganz eigenen Sog entwickelt. Empfehlenswert!

Marlene Neumann

Lesetipp November 2018

Kent Haruf: Lied der WeiteKent Haruf: Lied der Weite

Dieser Roman ist erstmals 2001 unter dem Titel „Flüchtiges Glück“ in deutscher Sprache erschienen.

Schauplatz ist die Kleinstadt Holt in Colorado, USA. Die schwangere Schülerin Victoria wird von ihrer Mutter auf die Straße gesetzt und daraufhin von der Lehrerin Maggie aufgenommen. Doch wegen Maggies demenzkranken Vaters kann sie nicht bleiben, und durch Maggies Vermittlung landet sie auf der Farm zweier alter, eigenbrötlerischer Brüder, die von ihr gründlich aus ihrem Alltagstrott gerissen werden.

Ein anderer Handlungsstrang begleitet Maggies Kollegen Guthrie und seine beiden Söhne, die sich durch die psychische Erkrankung ihrer Mutter früh alleine durch den Alltag schlagen müssen.

Genau beobachtet und feinfühlig aus wechselnder Perspektive erzählt, spannt der Roman das Beziehungsgeflecht zwischen den Personen und zieht uns mitten in ihren Alltag hinein.

Dieses können Sie auch als E-Book zur Ausleihe herunterladen.

Claudia Nägel

Lesetipp Oktober 2018

Robin Benway: Wir drei verzweigtRobin Benway: Wir drei verzweigt

Grace: 16 Jahre, lebt bei ihren Eltern und hat einen Ex-Freund namens Max, der sofort weg war, als sie sagte “ich bekomme ein Baby”

Maya: 15 Jahre, lebt bei ihren Eltern und ihrer kleinen Schwester, sie ist lesbisch und hat als einzige in ihrer rothaarigen Familie braune Haare

Joaquin: 17 Jahre, Pflegekind, lebt nun schon bei seinem 18. Paar Pflegeeltern und hat auch schon viele Heime durch; er ist zurückhaltend und denkt, dass er sich nur auf sich selbst verlassen kann

Auf den ersten Blick haben die drei keine Gemeinsamkeiten und trotzdem verbindet sie etwas.

Grace denkt nach einer schweren persönlichen Entscheidung wieder öfter an ihre leibliche Mutter und beschließt, diese ausfindig zu machen. In Gesprächen mit ihren Adoptiveltern erfährt sie, dass ihre Mutter nach der Geburt keinen Kontakt zu ihr wollte, aber auch, dass es noch zwei Halbgeschwister gibt: Maya und Joaquin. Die drei sind völlig verschieden aufgewachsen und doch verbindet sie ab “Tag eins” ein unsichtbares Band.

Aber wie sollen aus Fremden Geschwister werden? Wie stehen Maya und Joaquin zu der Idee, ihre gemeinsame, leibliche Mutter zu finden? Und was werden sie von Grace denken, wenn sie ihr Geheimnis erfahren?

Robin Benway hat ein fesselndes Jugendbuch geschrieben, das mich sowohl zum Lachen als auch zum Weinen gebracht hat. Sie greift wichtige Themen wie Teenagerschwangerschaft, Mobbing, Homosexualität und Adoption auf und erzählt diese aus Sicht der drei Geschwister.

Man erfährt Stück für Stück wie das Leben von jedem der drei bisher abgelaufen ist und welche unterschiedlichen Konflikte jeder von ihnen schon bewältigen musste. Besonders das Leben von Joaquin hat mich zutiefst berührt.
Am Ende wird einem bewusst, dass Familie nicht bedeutet, dieselbe DNA zu haben, sondern dass man die Menschen um sich hat, die man unter keinen Umständen missen möchte.

Yvonne Reinhardt

Lesetipp September 2018

Max Annas: IllegalMax Annas: Illegal

Kodjo ist ein Illegaler, ein Ghanaer, der in Berlin lebt und arbeitet, Freunde, ja sogar ein Netzwerk hat und ein ganz normales Leben führen will, ohne zu wissen, wie er es schaffen soll, aus der Illegalität zu kommen. Eines Tages beobachtet er einen Mord, ohne eingreifen zu können. Noch schlimmer, er wird zum Tatverdächtigen. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als den Mörder selbst zu finden, um die Polizei von sich abzulenken.

Wie diese Jagd durch ganz Berlin abläuft, wie Kodjo schon durch seine Hautfarbe unter Generalverdacht steht und selbst zum Gejagten wird, ja eigentlich längst einer ist, wie er sich in Berlin mit Hilfe seiner Freunde bewegt und zu behaupten versucht, das ist unglaublich mitreissend und atemlos geschrieben.

Das ist nicht einfach nur ein Krimi. Rassismus, Racial Profiling und auch schlicht Vorurteile und Intoleranz sind seine Themen und machen “Illegal” zu einem politischen, einem Gesellschaftsroman.

Martina Schwencke

Lesetipp August 2018

Martin Suter: Elefant

Eines Morgens erwacht der Obdachlose Schoch in seiner Schlafhöhle am Fluss und kann nicht glauben, was er da sieht: einen ca. 30 cm kleinen rosa Elefanten, der im Dunklen leuchtet. Er vermutet einen schlechten Scherz oder eine Halluzination, schiebt es auf seinen Alkoholkonsum, aber das Tier lebt und möchte versorgt werden. Als er es dann zu einer Tierärztin bringt, die Haustiere von Obdachlosen behandelt, ahnt er noch nicht, was für einen brisanten Fund er gemacht hat. Die Tierärztin erkennt aber sofort, dass es sich bei dem kleinen Elefanten um das Ergebnis eines umstrittenen Genversuchs handelt und bringt Schoch und das Tierchen erst einmal in einem sicheren Versteck unter. Bald wird klar, dass mehrere Personengruppen nach dem rosa Elefanten suchen. Zum einen der Genforscher, der diesen Versuch initiiert hat und seine Investoren, die das „Glowing Animal“ vermarkten wollen, zum anderen der Direktor und der Elefantenpfleger des Zirkus, in dem das Elefantenbaby von einer Leihmutter ausgetragen wurde, sowie der Landtierarzt, der bei der Geburt anwesend war. So kommt es zu einer spannenden Verfolgungsjagd, bei der jeder ein wenig andere Interessen vertritt.

Es handelt sich bei dieser sehr fesselnden Geschichte des Schweizer Erfolgsautors um eine Art modernes Märchen, bei dem sehr eindeutig zwischen Gut und Böse unterschieden wird. Zudem erfährt man Einiges nicht nur über das Themenfeld Gentechnologie, sondern auch über die Lebenswelt von Obdachlosen und wird dabei prächtig unterhalten.

Der Titel ist auch als Hörbuch und E-Book vorhanden.

Sabine Köstler

Lesetipp Juli 2018

QualitylandMarc-Uwe Kling: QualityLand

Würde ich Sie nach Marc-Uwe Kling fragen, würden Sie ziemlich sicher mit „Das ist doch der mit den Känguru-Chroniken!“ antworten. Wer bei „QualityLand“ etwas Ähnliches erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Hierbei handelt es sich um eine „satirische Dystopie“, also einen düster gestimmten Zukunftsroman mit satirischen Zügen.

Worum geht es? Ein Land in naher Zukunft, die Digitalisierung hat sowohl Arbeits- als auch Privatleben fest im Griff. Zu Gefühlen fähige und intelligente Androiden stehen den Menschen zur Seite, alles beherrschende Konzerne erinnern an Amazon, Facebook oder Google. So liefert „TheShop“ Produkte nach Hause noch bevor man weiß, dass man sie überhaupt haben will. „QualityPartner“ empfiehlt den besser passenden Partner, auch wenn man bereits liiert ist. Jedem Menschen wird ein Level zugeordnet, das je nach Höhe Vorteile oder Nachteile bringt. Das ist gruselig, haarsträubend und witzig zugleich.

Doch um wen dreht es sich nun? Peter Arbeitsloser ist ein Maschinenverschrotter mit niedrigem Level. Er gewährt fehlerhaften und zu verschrottenden Robotern in seinem Keller Asyl. Als er einen rosafarbenen Delfinvibrator zugeschickt bekommt und nicht zurückgeben kann, wehrt er sich dagegen und legt sich mit den großen Konzernen an. Peter Arbeitsloser geht gewissermaßen auf die Barrikaden gegen das System.

Martyn Vorstand steht am anderen Ende der Gesellschaft. Er ist skrupellos, vermögend und investiert eine große Summe in den Wahlkampf des Spitzenkandidaten der Fortschrittspartei John of Us, ein Androide. Ein Fehler, denn John of Us ist nicht die erwartete Marionette, sondern eine feinfühlige und intelligente Maschine mit sozialistischen Anwandlungen.

Was das Buch weiterhin besonders macht? Neben der eigentlichen Erzählung erklärt parallel ein „Reiseführer“ das Leben und die Eigenheiten von QualityLand. Zudem sind zwischen die Kapitel Werbeanzeigen und Nachrichten gestreut. Darüber hinaus gibt es das Buch „personalisiert“ in zwei Ausgaben mit hellem und dunklem Einband - nice detail!

Warum ich „QualityLand“ empfehle? Nicht wegen einer besonders literarischen Sprache. Aber wegen vieler witziger Einfälle und Konstruktionen, die eine Zukunft entstehen lassen, die nur eine Handbreit von unserer Gegenwart entfernt ist. In der ich nicht leben will. Und ich komme ins Grübeln, was ich tun kann, damit es gar nicht erst soweit kommt …

Susann Wagner

Lesetipp Juni 2018

Leila Slimani: Dann schlaf auch du Leila Slimani: Dann schlaf auch du

In Paris engagiert ein Paar eine Nanny für ihre beiden Kinder. Louise, die Nanny, ist ein Traum. Sie betreut nicht nur die Kinder, sondern kümmert sich einfach um alles, sodass die Eltern trotz kleiner Kinder wieder an ihr altes Leben anknüpfen können: Feiern, Arbeiten, Freizeit auskosten ohne Einschränkungen. Am Anfang macht ihnen die zunehmende Abhängigkeit von ihrer Nanny nichts aus. Später ignorieren sie ihr übergriffiges Verhalten, das ihnen zunehmend schlechte Gefühle bereitet, immer wieder und viel zu lange, bis es zur Katastrophe kommt.

Dieser mit dem Prix Concourt ausgezeichnet Roman ist ohne Zweifel ein Meisterwerk, ein psychologischer Thriller, der lange nachwirkt und zeigt, das nichts gefährlicher ist als Wegsehen und Schweigen. Sehr lesenswert!

Der Titel ist auch als Hörbuch und eAudio vorhanden.

Marlene Neumann

Lesetipp Mai 2018

Claudia Schwartz: Meschugge sind wir beideClaudia Schwartz: Meschugge sind wir beide

Die Autorin erzählt mit diesem Buch ihre eigene Liebesgeschichte. Zwei junge Künstler verlieben sich in Berlin bei einem gemeinsamen Theaterprojekt ineinander – Claudia ist Deutsche, Shaul ist Israeli, auch heutzutage keine alltägliche Konstellation. Sich kennenlernen heißt für sie zuerst einmal eine Konfrontation mit ihrer eigenen deutsch-jüdischen Geschichte, sich gegenseitig die Geschichte ihrer Großeltern zu erzählen und auszuhalten: Shauls Großeltern väterlicherseits haben als jüdische Kinder den Holocaust in Rumänien überlebt, seine Großeltern mütterlicherseits stammen aus dem Iran. Für Claudia bedeutete der Krieg als Kind vor allem Abenteuergeschichten, ihr Großvater war Wehrmachtssoldat, ihre Oma ging als junge Hebamme an die Ostfront, über das dort Erlebte konnte sie nie sprechen.

Claudia und Shaul reisen nach Israel, sie lernt seine Familie und Freunde und die israelische Mentalität kennen, wird überwiegend sehr herzlich aufgenommen, ihre tiefe Zuneigung zueinander und Offenheit überwindet Vorurteile. Doch als Claudia allein nach Hebron fährt, um dort palästinensische Freunde zu besuchen, erntet sie auch befremdete Reaktionen. Nicht nur die deutsch-jüdische Vergangenheit, auch die aktuelle Politik spielt bis in die Hochzeitsvorbereitungen hinein eine Rolle, es ist die Zeit des Gaza-Kriegs. Schmerzhaft muss Claudia akzeptieren, dass alte Freundschaften zerbrechen, da Freunde aus Solidarität mit den Palästinensern nicht einfach mit ihr und ihrer israelischen Verwandtschaft feiern wollen.

Das Buch ist trotz des ernsten Hintergrunds humorvoll geschrieben und über allen Schwierigkeiten steht die unerschütterliche Liebe der Protagonisten. Claudia und Shaul feiern eine katholisch-jüdische Multikulti-Hochzeit, konvertieren kommt für beide nicht in Frage, Verwandte und Freunde akzeptieren diese Entscheidung und feiern eine ausgelassene, fröhliche Hochzeit. Und nebenher vermitteln sie eine Ahnung, wie die Welt bei genügend Toleranz ausschauen könnte.

Claudia Nägel

Lesetipp April 2018

Joachim Ringelnatz: Zupf dir ein WölkchenJoachim Ringelnatz: Zupf dir ein Wölkchen

Finden Sie auch, dass Gedichte meistens zu lang und irgendwie anstrengend sind? Ich empfehle Ihnen heute welche, die kurz und ziemlich witzig sind - und die außerdem wunderbar zum blauen Frühlingshimmel passen: Der Gedicht-Band „Zupf dir ein Wölkchen“ von Joachim Ringelnatz.

Der Matrose, Kabarettist, Maler und Dichter Joachim Ringelnatz ist vor allem für seine „Unsinn-Dichtung“ bekannt: Oft beschreibt er Tiere und Dinge, die menschliche Eigenschaften bekommen. So bedichtet Ringelnatz zum Beispiel zwei reiselustige Ameisen, einen verliebten Briefmark, ein zu Scherzen aufgelegtes Staubkorn und einen Sauerampfer, der neben Bahngleisen wächst.

Bürgerliche Pedanterie und Doppelmoral parodiert er mit zwinkerndem Spott: Er fragt sich, was das wohl für ein Mensch ist, der das Steuerbogenformular erfunden hat oder lässt im Gedicht „Die Geburtenzahl“ dem Klerus eine entscheidende Rolle zukommen.

Aber Ringelnatz‘ Gedichte lassen die Leser*innen das Augenmerk auch auf die kleinen und großen Freuden des Lebens richten, mal melancholisch-sehnsüchtig („Ein ganzes Leben“, „Zu dir“), mal frisch vergnügt („Morgenwonne“, „Sommerfrische“).

Ein Bändchen, das uns das Warten auf den Frühling versüßt, Lust aufs Reisen macht („Reist aus! Steigt ein ins Eisenbahnkuppee!“) - und mit dem man sich auf helle, lange Sommertag und Faulenzen im Grünen freuen kann.

Katharina Leyrer

Lesetipp März 2018

Marry Basson: Die MalerinMary Basson: Die Malerin

Die Autorin arbeitet im Milwaukee Art Museum, das die größte Gabriele-Münter-Sammlung besitzt. Sie hat sich ausgiebig mit dem Leben und Werk der Künstlerin beschäftigt. Zeitgleich zur großen Gabriele-Münter-Ausstellung im Münchner Lenbachhaus ist ihre romanhafte Biografie erschienen, die fesseln und spannend das Leben einer der bedeutendsten Malerinnen der Klassischen Moderne in ihrem Kampf um Anerkennung beschreibt.

Auf der Münchner Malschule „Phalanx“ verliebt sich die engagierte Malschülerin Gabriele Münter in ihren damals schon berühmten Lehrer Wassily Kandinsky. Basson schildert anschaulich die komplizierte Beziehung der beiden, die gesellschaftliche Ausgrenzung der Münter, die in ihrem „Russenhaus“ im ländlichen Murnau in „wilder“ Ehe mit Kaminsky lebt, die Suche nach künstlerischer Eigenständigkeit, ihre emotionale Abhängigkeit von Kandinsky, seine Sprunghaftigkeit, Egomanie und seine Depressionen. Ihr Haus wird zum Treffpunkt von Künstlern wie Franz Marc, Alexej Jawlensky und Marianne von Werefkin und sie wird eine der Gründungsmitglieder der Künstlergruppe „Blauer Reiter“.

Der erste Weltkrieg trennt Münter und Kandinsky. Münter trauert um ihren vermeintlich toten Geliebten und bricht zusammen, als er nach dem Krieg, frisch verheiratet mit einer anderen, über einen Anwalt seine Werke zurückfordert, die er bei ihr zurückgelassen hatte.

An diesem Tiefpunkt ihres Lebens trifft sie Eichner, Kunsthistoriker und Philosoph und späterer Lebensgefährte. Er hilft ihr, die Zeit des Nationalsozialismus ohne Inhaftierung zu überstehen. Höhepunkt des Buches ist die gemeinsame Rettung der Sammlung des Blauen Reiters vor dem Zugriff der Nationalsozialisten. Diese Rettungsaktion liest sich stellenweise wie ein echter Krimi. Nur durch Münters tapferes Engagement ist ein Großteil der Werke der „entarteten Kunst“ während des Nationalsozialismus nicht zerstört worden und kann noch bis 8. April im Münchner Lenbachhaus besichtigt werden.

Fazit: Ein leicht zu lesender Roman in angenehmer Schrift, der gut als Einstieg genutzt werden kann, sich mit dem Werk der Künstlerin näher zu beschäftigen. Die als „Galerie“ eingestreuten Bildbeschreibungen des Kunsthistorikers Eichner sind leider unbebildert, machen aber neugierig darauf, sich die Bilder von Gabriele Münter anzuschauen.

Wenn Sie interessiert daran sind, mehr über Gabriele Münter zu erfahren: Wir haben eine Liste empfehlenswerter Bücher erstellt, die in der Stadtbibliothek vorhanden sind. Der Titel ist übrigens auch als E-Book in der Franken-Onleihe zu finden.

Christine Lenhart

Lesetipp Februar 2018

Claudia Piñeiro: Ein wenig Glück

Nach 20 Jahren kehrt Marilé aus New York, wo sie sich als Mary Lohan ein neues Leben aufgebaut hat, an den Ort in Argentinien zurück, den sie nie wieder betreten wollte. Sie hat die Haare gefärbt, trägt dunkle Kontaktlinsen und hofft, dass niemand sie erkennt. Der Grund, warum sie damals so plötzlich verschwand, war ein tragischer Unfall. Sie war mit ihrem Auto mitten auf einem Bahnübergang steckengeblieben. Ihren sechsjährigen Sohn konnte sie noch aus dem Wagen retten, nicht aber seinen gleichaltrigen Schufreund, der bei diesem Unfall ums Leben kam. Mehr und mehr wurde die bisher so geachtete Lehrerin und Arztfrau von ihrer Umgebung angefeindet. Als sie bemerkt, dass auch ihr Sohn zunehmend ausgegrenzt wird, entschließt sie sich schweren Herzens, ihre Familie zu verlassen und irgendwohin zu fliehen. Zum Glück findet sie bald einen verständnisvollen Mann, der sie wieder aufbaut und ihr hilft, zu überleben. Doch nun, zurück in ihrer alten Heimat, wird sie wieder konfrontiert mit den Erinnerungen an das Unglück und muss sich ihren Schuldgefühlen stellen. Zufällig trifft sie auf ihren mittlerweile erwachsenen Sohn, zu dem sie all die Jahre keinen Kontakt hatte, und der als Kind natürlich nicht verstehen konnte, warum seine Mutter ihn verlassen hat. Jetzt ist sie sich unsicher, wie sie ihm begegnen soll.

Die argentinische Schriftstellerin Claudia Piñeiro hat hier einen sehr emotionalen Roman geschrieben über Schuld, Trauma und Vergebung, und wie ein einziger Augenblick ein ganzes Leben zerstören kann. In Rückblenden wird die ganze Lebensgeschichte von Marilé erzählt und, wie in einer Art Endlosschleife, immer wieder diese wenigen Minuten, die alles verändert haben.

Das Buch ist nur 218 Seiten kurz, aber die Geschichte ist sehr intensiv und hallt lange nach.

Sabine Köstler

Lesetipp Januar 2018

Jeannette Walls: Ein ungezähmtes LebenJeannette Walls: Ein ungezähmtes Leben

Im vergangenen Jahr lief im Kino die Literaturverfilmung „Schloss aus Glas“. Dieser Film hat mich dazu angeregt, die Bücher der Autorin Jeannette Walls zu lesen. In dem biographischen Roman „Ein ungezähmtes Leben“ erzählt Jeannette Walls die Geschichte ihrer Großmutter Lily: einer starken Frau, die im wilden Westen am Anfang des 20. Jahrhunderts in ärmlichen Verhältnissen aufwächst und nur kurz die Schule besuchen darf. Sie wird Lehrerin, führt gemeinsam mit ihren zweiten Mann eine große Ranch und lernt sogar das Fliegen. Ihre Tochter Rosemary entwickelt sich allerdings ganz anders. Mit der Tatkraft und dem Bildungshunger ihrer Mutter hat sie nichts gemein. Schweren Herzens muss Lily mit ansehen, wie Rosemary den Dampfplauderer Rex heiratet und mit ihm ein Kind nach dem anderen bekommt, ohne sich um diese zu kümmern. Jeannette Walls ist eines dieser vernachlässigten Kinder. Sie hat ihre eigene Lebensgeschichte eindrücklich in „Schloss aus Glas“ niedergeschrieben. Auch in ihrem zweiten Buch beweist Jeannette Walls ihr großes Talent zum Geschichtenerzählen. Sie setzt in dieser atemberaubenden wahren Geschichte ihrer tapferen Großmutter ein kleines Denkmal. Sehr lesenswert!

Den Titel gibt es auch als eBook und eAudio in der Franken-Onleihe sowie als Hörbuch.

Marlene Neumann

Krimipreis

MexikoringDer Deutsche Krimipreis 2019 in der Sparte National geht an Simone Buchholz für "Mexikoring". Wir haben Ihnen eine Medienliste ihrer Bücher zusammengestellt.

Sachbuch-Tipp

Wer hat Angst vorm „alten weißen Mann“? Sophie Passmann ganz sicher nicht. Für ihr Buch hat sie sich mit elitären Männern getroffen. 

Roman-Tipp

Mattias Edvardsson: Die LügeMattias Edvardsson: Die Lüge

Der Vater ist Pfarrer, die Mutter Anwältin, die geliebte 19-jährige Tochter eine Mörderin. Moment, kann das sein? Ist das so? Aus drei verschiedenen Perspektiven lesen wir die Geschichte. Wer lügt? Das Debüt des schwedischen Autors ist das äußerst spannende Psychogramm einer Familie und zu Recht direkt auf der Bestsellerliste eingestiegen.
Auch als Hörbuch vorhanden.

Film-Tipp

Bohemian Rhapsody

Der oscarprämierte Film ist eine Hommage an die Rockband Queen, ihre einzigartige Musik und ihren Leadsänger Freddie Mercury und zählt momentan zu unseren DVD-Bestleihern.

Jugendbuch-Tipp

Jennifer L. Armentrout: Obsidian - Schattendunkel

Bei dem Buch "Obsidian - Schattendunkel" handelt es sich um den ersten Teil der Reihe von Jennifer Armentrout. In dem Buch geht es um die 17-jährige Katy Swartz, die mit ihrer Mutter aus Florida nach West Virgina zieht. Dort trifft sie auf ihre Nachbarn, die Zwillinge Daemon und Dee Black. Mit Dee versteht sie sich von Anfang an gut und baut eine Freundschaft auf und obwohl sie Daemon sehr attraktiv findet, kann sie ihn wegen seines unfreundlichen Verhaltens nicht leiden. Trotz allem kommt Katy Daemon, aufgrund ihrer Freundschaft zu Dee, näher. Mit der Zeit jedoch merkt sie, dass mit den Geschwistern und deren Freunden etwas nicht stimmt und probiert diesen aus den Weg zu gehen, doch zu diesem Zeitpunkt hat sich ihr Schicksal schon geändert.
Von dem Buch gibt es auch schon vier weitere Teile, die ich als genauso spannend und fesselnd beschreiben würde. Ich persönlich würde dir sehr empfehlen, das Buch zu lesen. Hat man einmal angefangen, kann und will man gar nicht mehr aufhören.

Tamara (14 Jahre)

Neu in Deutschland

Die Stadtbibliothek hat eine Medienliste zum Thema Neu in Deutschland zusammengestellt. Hier finden Sie Bücher, die Migranten das Einleben in Deutschland erleichtern sollen. Aber auch Personen, die mit Flüchtlingen und deren Familien arbeiten oder sie betreuen, sei es ehrenamtlich oder beruflich, werden in dieser Liste interessante Titel finden.